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Geschichte und Fakten:Eine slawische Stadt, die in der erste Hälfte des 9. Jh. bei der Überquerung über die Oder entstand. Im 12. Jh. war es eine durch Reichen regierte Stadtrepublik, stufenweise den pommerschen Herzöge untergeordnet. Im Jahre 1243 wurde Stettin das Stadtrecht verliehen. Seit dem 12. bis 16. Jh. wurde die Stadt zu einem bedeutenden Handelsplatz Westpommerns. Seit 1713 gehörte sie zu Preußen. Während dem Zweiten Weltkrieg war es das stärkste Wiederstandsnest. Zerstört in 65 %, der Hafen in 95 %. Nach dem Krieg wiederaufgebaut und im Jahre 1945 Polen angeschlossen. Heute eine Hauptstadt der Woiwodschaft Westpommern mit rund 418 000 Einwohnern. Grundsätzlich erfüllt die Stadt eine Hafen- und Industriefunktion. Sie ist eine der wichtigsten Wissenschafts- und Kulturzentren Westpommerns. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, in ihrer Nähe befinden sich Eisenbahn- und Straßengrenzenübergänge. Hier verläuft die Schnellstraße E65 und eine Autobahn, die nach Berlin führt. In 33 Kilometer entferntem Goleniów befindet sich ein Flughafen. Zusammen mit Swinemünde garantiert Stettin Schiffverbindungen, u.a. nach Skandinavien. Lage und Landschaft:Die Stadt liegt am linken Westoderufer, das vor allem im Norden der Stadt von bewaldeten Hügeln geprägt ist und an dem Dammschensee und dem Tiefensee. Sie wird von bewaldeten Hügeln umgeben, nord-westlich Ueckermünder Heide (Puszcza Wkrzañska) und westlich die Gallower Heide. Östlich der Stadt befindet sich die Buchheide, die von den Bewohnern und Touristen gerne besucht wird. Sehenswürdigkeiten:Früher war Stettin der Sitz der pommerschen Herzöge. Heutzutage erinnert an diese wunderbare Vergangenheit der Stadt ein majestätisches Bauwerk, das sich am Oderufer befindet- Schloss der Herzöge von Pommern. (nach dem Krieg wiederaufgebaut). Besondere Aufmerksamkeit sollte man der Hakenterrasse (500 Meter) widmen. Von hier kann man eine gute Aussicht auf die Kanäle, den Hafen, Dammschensee, Meeresmuseum, Gebäude der Seefahrthochschule sowie das Gebäude der Regierung von Pommern. Zum Vorschein kommen Fragmente der Stadtmauer, an die heute nur noch der Siebenmäntelturm erinnert, das gotische Loitzhaus, die Jakobikirche und andere zahlreichen Kirchen (u.a. Peter-und- Paul- Kirche, Budenhagenkirche) und Paläste. Sehr interessant ist auch der Grunwaldzki- Platz mit seiner einzigartigen Straßenstellung. Als den reizvollsten Stadtwinkel könnte man den Herta-See bezeichnen, der sich in Eckerberger Wald verbirgt. Es lohnt sich sehr Quistorp Aue (Jasne B³onia) zu besichtigen, wo sich die größte Anhäufung von Platanen (ungefähr 200 Stück) befindet. Am schönsten ist es hier im Sommer, wenn die Magnolien blühen, mit denen die Stadtalleen bepflanzt sind. |
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